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Schloss Chenonceau und Amboise   

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Das Tal der Loire ist eines der beliebtesten Reiseziele in Frankreich. Hier entstanden ab dem Mittelalter Burgen und Schlösser aus allen Epochen der europäischen Kunstgeschichte.
 

Schloss Chenonceau
Galerie im Erdgeschoß
Katharinas Schlafzimmer
 Chenonceau Südansicht


Chenonceau, das Schloss der Damen, ist nach Versailles das meist besuchteste Schloss Frankreichs. Seine Wurzeln liegen in einem befestigten Anwesen mit dazugehöriger Wassermühle, das in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts
in den Besitz der französischen Krone kam. Diane de Poitiers prägte das Aussehen des Schlosses durch Erweiterungen ebenso, wie es ihre Nachfolgerin Katharina von Medici tat, der die Anlage ihre berühmte Galerie zu verdanken hat. Nachdem die Gebäude seit Ende des 17. Jahrhunderts verlassen und nicht mehr bewohnt waren, wurde das Schloss 1733 von dem reichen Steuerpächter Claude Dupin gekauft. Seine Frau Louise erfüllte es danach wieder mit Leben.
Die Tochter des reichen Bankiers Samuel Bernard und Enkelin eines Mitglieds der Comédie-Française unterhielt einen Salon auf Chenonceau und machte es so zum Treffpunkt von bekannten Literaten und geistig interessierten Mitgliedern der gesellschaftlichen Oberschicht. Die Nachfahren der Dupins veräußerten Chenonceau 1864 an den wohlhabenden Chemiker Théophile-Jules Pelouze, dessen Frau Marguerite das gesamte Familienvermögen einsetzte, um die Schlossgebäude zu restaurieren.
 

Schloss Amboise Hof
Schloss Amboise
Schloss Amboise
 Schloss Chambord


Schloss Amboise wurde durch die Valoiskönige als Residenz genutzt. Das auf einem Felsen über der Stadt thronende Schloss ist errichtet auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Burg. Die ersten größeren Bauarbeiten an der Festung erfolgten unter Karl VII., der während des 100jährigen Krieges das Schloss konfiszierte und hier Hof hielt. Die Anlage wurde ab 1490 unter Karl VIII. erheblich erweitert, der die alten Burgmauern und Gebäude seiner königlichen Vorgänger in den Umbau mit einbezog. Obwohl das Schloss auf den ersten Blick den Anschein einer wehrhaften Burg bietet, war es doch eines der ersten, in das Elemente aus dem Stil der Renaissance integriert wurde. Der König, der sich eine zeitgemäße Residenz wünschte, drängte bei den Bauarbeiten auf größte Eile, auf der Baustelle herrschte selbst nachts und im Winter reger Betrieb. Vor dem Schloss ließ Karl VIII. durch den italienischen Landschaftsgestalter Pacello da Mercogliano den ersten Renaissancepark Frankreichs anlegen.
 

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